Sonntag, 24. Juli 2011
Statement zur aktuellen Norwegen-Berichterstattung
Würden die Medien nicht jeden Anschlag tagelang mit Sondersendungen "würdigen", hätten die Terroristen keinen Wind mehr in den Segeln! Macht ruhig ein paar Tote durch eine Bombe oder sonst was zur schlimmsten Katastrophe des Jahrhunderts - aber in Afrika verhungern jeden Tag hunderte Menschen!
Sonntag, 17. Juli 2011
Codename "Wetterbericht"
Die Arbeiten an einem Nachfolger-Video zu "Wetter (Ruhr) - Ghetto?!" haben begonnen. Nachdem das Video, welches ich innerhalb von ein paar Minuten zusammen geschnitten hatte, deutlich mehr Aufsehen erregt hat als anzunehmen war, wird das neue Video ein richtiges kleines Projekt.
Diesmal habe ich mir Unterstützung geholt, mit der gerade ein Konzept für das Video erarbeitet wird. Da wir noch Ideen sammeln, ist noch kein Releasetermin abzusehen. Aber Fakt ist: Das Video unter dem Arbeitstitel "Wetterbericht" wird kommen!
Diesmal habe ich mir Unterstützung geholt, mit der gerade ein Konzept für das Video erarbeitet wird. Da wir noch Ideen sammeln, ist noch kein Releasetermin abzusehen. Aber Fakt ist: Das Video unter dem Arbeitstitel "Wetterbericht" wird kommen!
Sonntag, 3. Juli 2011
Wo wären wir ohne die Bahn?
"Da wo wir hinwollen." wird manch einer nun denken.
Die Bahn ist bekannt für ihre Verspätungen. Aber wer nimmt ihr das schon übel? Immerhin kommt es oft genug vor, dass ein Zug komplett ausfällt. In diesem Fall quetschen sich Fahrgäste, die sich auf zwei Züge aufgeteilt hätten, in einen. Bei so vielen Menschen kann es in Zügen, besonders im Sommer, sehr heiß werden. Da kann man dann nur hoffen, dass die Klimaanlage funktioniert - und darauf würde ich nicht wetten. ;)
Das bringt mich zu dem nächsten Punkt: Menschen bzw. Fahrgäste. Menschen kann man die teils hirnamputierten Vollidioten nicht mehr nennen. Es geht damit los, dass sich bei einem einfahrenden Zug fast alle Personen in Bewegung setzen um dem Zug in Fahrtrichtung hinterherzulatschen. Was soll das? Liebe Leute, bleibt bitte einfach stehen. Das reduziert die Hektik und außerdem die Unfallgefahr. Irgendwann wird das erste Kind übersehen und versehentlich auf das Gleis geschubst oder einem Opi der Stock weggekickt. Nun stehen alle vor den Türen - links und rechts. Sie bilden eine lange Gasse, die idiotischer Weise meistens vor einem Träger des Bahnsteigdachs, einem Getränkeautomaten etc. enden. Unnötiger Weise werden Nerven strapaziert, es wird Zeit verloren und gerempelt. Wovor haben die einsteigenden Fahrgäste Angst? Dass der Zug ohne sie losfährt? Dass sie keinen Sitzplatz bekommen?
Stichwort Sitzplatz - mir würde ein angenehmer Stehplatz schon reichen. Besonders am Morgen wirken die Züge überfüllt. Aber das sind sie meistens garnicht! Mittem im Zug steht irgendwo ein übermüdeter Möchtegern-Hippie mit Dreadlocks, der am Vorabend einen Joint zuviel geraucht hat und "vercheckt" weiter durch zu gehen. Dieser Hippie wird auch gerne von Schulkindern mit riesen Schulranzen vertreten, die direkt am Sitzplatz des Klassenkamerads stehen bleiben. So killt man Stehplätze - und meine Nerven. Wären doch wenigstens immer alle Sitzplätze belegt... Aber grudsätzlich gibt es Fahrgäste, die wohl zwei oder sogar mehr Tickets besitzen. Eins für sich und eins für ihre Tasche. Wozu sollte man die Gepäckablage nutzen? Zu Hause liegen die Besitztümer ja auch auf der Couch und nicht im Regal?! Noch dreister finde ich allerdings die "Außensitzer". Letztlich ringt man im Eingangsbereich also um Luft, weil man im Pulk feststeckt. Dieser besteht dann auch aus Menschen, die nach dem Einsteigen stehenbleiben - sie müssen ja nur eine Haltstelle weiter und könnten nicht rechtzeitig aus dem Zug rauskommen...
Ist mal ein Zug gekommen und man hat es sogar rein geschafft, geht der Spaß weiter. 10 Musikrichtungen dröhnen aus allen Richtungen, irgendwelche Asi-Kinder brüllen wie Marktschreier sowas wie "Altah, die kann mich mal. Deine Muttaaaah. Wer denkt sie wer se is?" in ihr Handy und mein Blutdruck steigt. Schlimm wird es, wenn die Ansage kommt, dass ein Bahnhof angefahren wird. Plötzlich beschließen alle alten, gehbehinderten und/oder übergewichtigen Menschen sich auf den Weg zur Tür zu machen um dann wie Geschosse durch den Zug zu fliegen, wenn eine Weiche überquert wird. Das gleiche Phänomen kann man beim Bremsvorgang beobachten.
Das Aussteigen ist so eine Sache. Meistens habe ich es eilig, meine Laune ist auf dem Tiefpunkt und ich fahre die Schultern aus. Wer mir dann im Weg steht hat einen blauen Fleck - und womit? Mit Recht!
Das große "im Weg stehen" geht dann aber weiter. Man muss die Treppen vom Bahnsteig runter. Da Aufzüge anscheinend aus Prinzip defekt sind (Beispiel: Witten), gehen grundsätzlich die schon erwähnten gehbehinderten, alten und/oder übergewichtigen Personen in möglichst geschlossener Reihe vor mir die Treppe runter. Jedes Mal muss ich mich zurückhalten. Die Verlockung einfach mal jemanden zu schubsen ist groß. Aber nun ist man ja angekommen und das Ende des Bahnhofsgebäudes ist in Sichtweite. Der Terror hat ein Ende - bis zur Rückfahrt, falls nicht plötzlich wieder die Lokführer streiken.
Wieso tut man sich das alles an? Die Anschaffungskosten für ein Fahrzeug entfallen, die laufenden Kosten sind verhältnismäßig gering, ein Führerschein ist überflüssig und man ist nicht immer fahrtüchtig. Manche wollen so auch die Umwelt schonen. Aber ganz ehrlich: Hätte ich die finanziellen Möglichkeiten, würde ich nie wieder einen Bahnhof betreten.
Die Bahn ist bekannt für ihre Verspätungen. Aber wer nimmt ihr das schon übel? Immerhin kommt es oft genug vor, dass ein Zug komplett ausfällt. In diesem Fall quetschen sich Fahrgäste, die sich auf zwei Züge aufgeteilt hätten, in einen. Bei so vielen Menschen kann es in Zügen, besonders im Sommer, sehr heiß werden. Da kann man dann nur hoffen, dass die Klimaanlage funktioniert - und darauf würde ich nicht wetten. ;)
Das bringt mich zu dem nächsten Punkt: Menschen bzw. Fahrgäste. Menschen kann man die teils hirnamputierten Vollidioten nicht mehr nennen. Es geht damit los, dass sich bei einem einfahrenden Zug fast alle Personen in Bewegung setzen um dem Zug in Fahrtrichtung hinterherzulatschen. Was soll das? Liebe Leute, bleibt bitte einfach stehen. Das reduziert die Hektik und außerdem die Unfallgefahr. Irgendwann wird das erste Kind übersehen und versehentlich auf das Gleis geschubst oder einem Opi der Stock weggekickt. Nun stehen alle vor den Türen - links und rechts. Sie bilden eine lange Gasse, die idiotischer Weise meistens vor einem Träger des Bahnsteigdachs, einem Getränkeautomaten etc. enden. Unnötiger Weise werden Nerven strapaziert, es wird Zeit verloren und gerempelt. Wovor haben die einsteigenden Fahrgäste Angst? Dass der Zug ohne sie losfährt? Dass sie keinen Sitzplatz bekommen?
Stichwort Sitzplatz - mir würde ein angenehmer Stehplatz schon reichen. Besonders am Morgen wirken die Züge überfüllt. Aber das sind sie meistens garnicht! Mittem im Zug steht irgendwo ein übermüdeter Möchtegern-Hippie mit Dreadlocks, der am Vorabend einen Joint zuviel geraucht hat und "vercheckt" weiter durch zu gehen. Dieser Hippie wird auch gerne von Schulkindern mit riesen Schulranzen vertreten, die direkt am Sitzplatz des Klassenkamerads stehen bleiben. So killt man Stehplätze - und meine Nerven. Wären doch wenigstens immer alle Sitzplätze belegt... Aber grudsätzlich gibt es Fahrgäste, die wohl zwei oder sogar mehr Tickets besitzen. Eins für sich und eins für ihre Tasche. Wozu sollte man die Gepäckablage nutzen? Zu Hause liegen die Besitztümer ja auch auf der Couch und nicht im Regal?! Noch dreister finde ich allerdings die "Außensitzer". Letztlich ringt man im Eingangsbereich also um Luft, weil man im Pulk feststeckt. Dieser besteht dann auch aus Menschen, die nach dem Einsteigen stehenbleiben - sie müssen ja nur eine Haltstelle weiter und könnten nicht rechtzeitig aus dem Zug rauskommen...
Ist mal ein Zug gekommen und man hat es sogar rein geschafft, geht der Spaß weiter. 10 Musikrichtungen dröhnen aus allen Richtungen, irgendwelche Asi-Kinder brüllen wie Marktschreier sowas wie "Altah, die kann mich mal. Deine Muttaaaah. Wer denkt sie wer se is?" in ihr Handy und mein Blutdruck steigt. Schlimm wird es, wenn die Ansage kommt, dass ein Bahnhof angefahren wird. Plötzlich beschließen alle alten, gehbehinderten und/oder übergewichtigen Menschen sich auf den Weg zur Tür zu machen um dann wie Geschosse durch den Zug zu fliegen, wenn eine Weiche überquert wird. Das gleiche Phänomen kann man beim Bremsvorgang beobachten.
Das Aussteigen ist so eine Sache. Meistens habe ich es eilig, meine Laune ist auf dem Tiefpunkt und ich fahre die Schultern aus. Wer mir dann im Weg steht hat einen blauen Fleck - und womit? Mit Recht!
Das große "im Weg stehen" geht dann aber weiter. Man muss die Treppen vom Bahnsteig runter. Da Aufzüge anscheinend aus Prinzip defekt sind (Beispiel: Witten), gehen grundsätzlich die schon erwähnten gehbehinderten, alten und/oder übergewichtigen Personen in möglichst geschlossener Reihe vor mir die Treppe runter. Jedes Mal muss ich mich zurückhalten. Die Verlockung einfach mal jemanden zu schubsen ist groß. Aber nun ist man ja angekommen und das Ende des Bahnhofsgebäudes ist in Sichtweite. Der Terror hat ein Ende - bis zur Rückfahrt, falls nicht plötzlich wieder die Lokführer streiken.
Wieso tut man sich das alles an? Die Anschaffungskosten für ein Fahrzeug entfallen, die laufenden Kosten sind verhältnismäßig gering, ein Führerschein ist überflüssig und man ist nicht immer fahrtüchtig. Manche wollen so auch die Umwelt schonen. Aber ganz ehrlich: Hätte ich die finanziellen Möglichkeiten, würde ich nie wieder einen Bahnhof betreten.
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